Rohrzange
Irgendwo, irgendwann hat man sie garantiert schon einmal gesehen, wenn man sie nicht selbst besitzt: die Rohrzange, die meistbenutzte Zange im Sanitärbereich und rund um's ganze Haus.
Das Erfolgsrezept
Dieser multifunktionale Helfer für den Hand- und Heimwerker nutzt zwei einfache (physikalische) Prinzipien. Vielfältigkeit bzw. Justierbarkeit und die gerne und oft von Handwerkern zitierte Hebelwirkung. Selbst kleine Handrohrzangen können so bereits einiges bewältigen - dicke wie auch fest verkeilte Rohre oder ähnliches.
Ausgehebelt
Die Hebelwirkung der Rohrzange ist die effektivste, die man sich denken kann: Die Achse des auszuhebelnden Objektes ist quasi das Objekt selbst. Der Hebel auch der Rohrzange nutzt dabei die physikalische Tatsache, daß in der verrichteten Arbeit unter anderem Kraft mal Weg enthalten ist. Heißt: Je mehr Weg, desto weniger Kraft gilt es aufzuwenden. Und das kann auch der Grund sein, sich u.U. doch einmal eine große, schwerfällige Rohrzange anzulegen: Je länger die Rohrzange, desto besser der Hebel, desto stabiler muß sie aber auch sein - Sie wollen ja nicht nur Grashalme umdrehen, ohne daß die Zange sich verbiegt.
Universell
Für den normalen Hausgebrauch reicht aber auch ein kleineres Handgerät (siehe Bild). Von Kalk zerfressene Gewinde an Duscharmaturen lassen sich auch mit einer kleinen Rohrzange bewältigen. Nur bei Härtefällen oder "handfesteren" Einrichtungen, oftmals in Keller und Garten zu finden, muß es dann unter Umständen mal die große Schwester der Werkzeugkisten-Rohrzange sein.
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